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Brandschutz: So handeln Sie richtig

In jedem Gebäude ist es sinnvoll, mögliche Brandquellen wie zum Beispiel brennbares Material, das unter einer Holztreppe gelagert wird, zu identifizieren und zu entschärfen. Auch das Installieren von Rauchmeldern kann Leben retten. Bricht bei Ihnen trotz aller präventiven Maßnahmen ein Brand aus, sollten Sie das Richtige tun, um sich und andere Personen zu retten und den Brand zu bekämpfen.

Rationales Handeln statt emotionaler Reaktionen

Rauchmelder und eine Brandschutzordnung gehören in jedes Haus

© M&S Fotodesign, fotolia

 

In jedem Gebäude ist es sinnvoll, mögliche Brandquellen wie zum Beispiel brennbares Material, das unter einer Holztreppe gelagert wird, zu identifizieren und zu entschärfen. Auch das Installieren von Rauchmeldern kann Leben retten. Bricht bei Ihnen trotz aller präventiven Maßnahmen ein Brand aus, sollten Sie das Richtige tun, um sich und andere Personen zu retten und den Brand zu bekämpfen. 

 

So groß der Stress und die Aufregung im Brandfall auch sein mögen: Materielle Dinge sind meist zu ersetzen, Menschenleben jedoch in keinem Fall. Ein umsichtiges und besonnenes Handeln erhöht die Chancen für die Helfer von der Feuerwehr, dass niemand sein Leben verlieren muss.

Tipps bei Wohnungsbränden

  • Schließen Sie die Türen, damit sich Rauch und Feuer nicht ausbreiten können!
  • Halten Sie sich keinesfalls damit auf, Wertgegenstände zusammenzusuchen, um sie vor dem Feuer in Sicherheit zu bringen – Sie verlieren wertvolle Zeit, das kann das Leben kosten!
  • Benutzen Sie keine Aufzüge, da Erstickungsgefahr durch Brandrauch droht.
  • Machen Sie sich bemerkbar, wenn Ihnen der Fluchtweg abgeschnitten ist.
  • Niemals in ein verrauchtes Treppenhaus laufen. 95 Prozent der Brandopfer sterben nicht in den Flammen, sondern an giftigen Rauchgasen. Schon wenige Atemzüge können hier zu einer tödlichen Rauchvergiftung führen. Deshalb gilt: Ist der Fluchtweg verraucht, bleiben Sie in einem vom Brand nicht betroffenen Raum und dichten Sie die Tür möglichst mit Handtüchern oder Kleidungsstücken ab. Öffnen Sie das Fenster und machen Sie die Feuerwehr auf sich aufmerksam.
  • Springen Sie niemals blindlings aus dem Fenster.
  • Warnen Sie Ihre Nachbarn und Mitbewohner.
  • Alarmieren Sie schnellstmöglich die Feuerwehr unter der Rufnummer 112 und geben Sie Antwort auf folgende Fragen:
    • Wer ruft an?
    • Was ist passiert?
    • Wie viele Personen sind gefährdet oder verletzt?
    • Wo ist es passiert?
  • Warten Sie anschließend unbedingt auf Rückfragen der Leitstelle und legen Sie nicht einfach auf.
  • Halten Sie Schlüssel zu allen Räumen bereit und zeigen Sie der Feuerwehr den nächsten Weg zur Brandstelle.

Nie in ein verrauchtes Treppenhaus laufen

© scarlet61, fotolia

Brandschutz-Experten im Internet

Die für Sie relevanten Internetseiten der Berufsfeuerwehren oder der Brandschutzdienststellen finden Sie, wenn Sie in den Internetsuchmaschinen die Begriffe „Berufsfeuerwehr“ bzw. „Brandschutzdienststelle“ und den Namen Ihrer Stadt oder Ihres Landkreises eingeben. Meist sind konkrete Ansprechpartner angegeben, an die Sie sich bei Bedarf per E-Mail oder Telefon wenden können.

Das Forum Brandrauchprävention betreibt eine sehr informative Internetseite. Dahinter stehen zum Beispiel der Deutsche Feuerwehrverband und der Gesamtverband der Versicherungswirtschaft. Hier finden Sie eine Liste von Qualitätsrauchmeldern und Kauftipps für die Beschaffung. 

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Sind Sie für eine Videoüberwachung auf allen öffentlichen Plätzen und Bahnhöfen?
JA, denn Kameras erhöhen das Sicherheitsgefühl von Anliegern und Passanten und verunsichern zugleich Straftäter. Kleine Straftaten werden verhindert, große schneller aufgeklärt.
Ich bin für Videoüberwachung, jedoch eingeschränkt auf die Bereiche, wo sie Sinn macht, z.B. in Bahnhöfen oder Geschäften, wo allein die Drohung mit der Kamera Straftäter abschreckt. Videoüberwachung ja, wenn sie begrenzt ist, aber nicht flächendeckend!
NEIN, dadurch wäre das Recht des Passanten auf das eigene Bild, auf Anonymität und Privatsphäre in Gefahr. Flächendeckende Aufzeichnungen führen zu einem Überwachungsstaat.