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„Nein“ zu Diskriminierung und Rassismus

„Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ ist ein bundeweites Netzwerk von Schulen, die sich bewusst gegen jede Form von Diskriminierung stellen. Ziel des Projekts ist, das solidarische und friedliche Miteinander im Schulalltag zu fördern. Das Besondere daran: Um dazuzugehören, müssen die Schülerinnen und Schüler selbst aktiv werden. In NRW sind schon mehr als 650 Schulen mit dabei – darunter viele Schulen aus dem Ruhrgebiet. Und es werden immer mehr: Zuletzt wurden unter anderem das Theodor-Heuss-Gymnasium Essen und die Jordan-Mai Förderschule Gladbeck zur Courage-Schule ernannt.

„Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“

Schülerinnen und Schüler der Erich-Kästner-Gesamtschule Bochum beteiligen sich an einer gemeinsamen Demonstration von Bochumer Courage-Schulen

© Landeskoordination NRW

 

„Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ ist ein bundeweites Netzwerk von Schulen, die sich bewusst gegen jede Form von Diskriminierung stellen. Ziel des Projekts ist, das solidarische und friedliche Miteinander im Schulalltag zu fördern. Das Besondere daran: Um dazuzugehören, müssen die Schülerinnen und Schüler selbst aktiv werden. In NRW sind schon mehr als 650 Schulen mit dabei – darunter viele Schulen aus dem Ruhrgebiet. Und es werden immer mehr: Zuletzt wurden unter anderem das Theodor-Heuss-Gymnasium Essen und die Jordan-Mai Förderschule Gladbeck zur Courage-Schule ernannt.

Toleranz durch Engagement

Das Netzwerk bietet Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, das gesellschaftliche Klima an ihrer Schule mitzugestalten und sich gegen Diskriminierungen aufgrund von Religion, sozialer Herkunft, des Geschlechts, körperlicher Merkmale, der politischen Weltanschauung oder der sexuellen Orientierung zu engagieren. Doch eine Courage-Schule wird man nicht einfach so. Dafür braucht es die Unterschrift von mindestens 70 Prozent aller Schulangehörigen, wozu sowohl die Schülerinnen und Schüler selbst zählen als auch das Lehrpersonal und weitere Mitarbeitende. Je nach Schulgröße ist das gar nicht so einfach. Manche Initiativgruppen von Schülerinnen und Schülern hängen dafür Listen aus. Andere nehmen sich viel Zeit und suchen jede Klasse einzeln auf, um mit den Mitschülerinnen und Mitschülern über das Projekt zu diskutieren. Sind die Unterschriften gesammelt, muss noch eine Patin oder ein Pate gefunden werden – idealerweise eine Person des öffentlichen Lebens. Es muss aber nicht immer jemand Prominentes aus Medien, Kunst, Politik oder Sport sein. „An einer Schule im Hochsauerlandkreis ist es ein Schulbusfahrer. Die Idee dahinter ist einfach, dass sich die Schulen nach außen hin öffnen und einen Bezug zur Zivilgesellschaft herstellen“, erklärt Renate Bonow von der Landeskoordination NRW.

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