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Vorhang auf für „Sicher im Netz“

Vernetzung und Social Media sind Themenbereiche, mit denen heutzutage jeder früher oder später einmal in Kontakt kommt. Viele Eltern geben dem Drängen ihrer Kinder schon ab einem Alter von etwa neun oder zehn Jahren nach und schenken ihnen ihr erstes Smartphone. Aber wie funktioniert Vernetzung eigentlich? Was für Chancen und Risiken bietet sie für den Einzelnen und für die Gesellschaft? Das Projekt „Sicher im Netz“ hilft Viertklässlern aus Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis, sich interaktiv mit den neuen Möglichkeiten von Smartphones und Social-Media-Plattformen auseinanderzusetzen. Entwickelt wurde das Programm vom Jungen Theater Bonn (JTB) und der Deutschen Telekom. Es besteht aus einer Vorbereitungsphase mit dem Klassenlehrer und einem theaterpädagogischen Workshop des Jungen Theaters Bonn.

Ein Theaterprojekt zur Vermittlung von Medienkompetenz

Das Team beim Startschuss des Projekts im Herbst 2015

Von links: Philipp Schindera (Telekom), Jürgen Nimptsch (damals Oberbürgermeister der Stadt Bonn), Moritz Seibert (Intendant Junges Theater Bonn) und Evi Mürlebach (Leitende Theaterpädagogin des JTB), © Junges Theater Bonn

 

Vernetzung und Social Media sind Themenbereiche, mit denen heutzutage jeder früher oder später einmal in Kontakt kommt. Viele Eltern geben dem Drängen ihrer Kinder schon ab einem Alter von etwa neun oder zehn Jahren nach und schenken ihnen ihr erstes Smartphone. Aber wie funktioniert Vernetzung eigentlich? Was für Chancen und Risiken bietet sie für den Einzelnen und für die Gesellschaft? Das Projekt „Sicher im Netz“ hilft Viertklässlern aus Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis, sich interaktiv mit den neuen Möglichkeiten von Smartphones und Social-Media-Plattformen auseinanderzusetzen. Entwickelt wurde das Programm vom Jungen Theater Bonn (JTB) und der Deutschen Telekom. Es besteht aus einer Vorbereitungsphase mit dem Klassenlehrer und einem theaterpädagogischen Workshop des Jungen Theaters Bonn.

Spielerische Vorbereitung

Wie kann man sich bewerben? Das Junge Theater Bonn benötigt für die Bewerbung den Namen und die Anschrift der Schule, die Bezeichnung der Klasse(n) sowie Name, Telefon und Mail der zuständigen Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer. Bewerben können sich die Grundschulen per Mail (theaterpaedagogik(at)jt-bonn.de) oder telefonisch unter (0228) 46 36 72. Die Teilnahme ist immer kostenlos.

Entstanden ist das Projekt „Sicher im Netz“ im Herbst 2015. Bereits 2016 wurden insgesamt 60 Termine an verschiedenen Grundschulen in Bonn und der Umgebung durchgeführt. Um an dem Projekt teilnehmen zu können, müssen sich vierte Schulklassen zunächst beim Jungen Theater Bonn anmelden. Dann wird den Lehrkräften ein Materialpaket zugeschickt, mit dem sie ihre Klasse in einem Zeitraum von acht Doppelstunden auf das Projekt vorbereiten. Darin enthalten sind neben einem Arbeitsheft mit Anweisungen und Anregungen für das Lehrpersonal auch Materialien für praktische und spielerische Theaterübungen mit den Kindern, wie zum Beispiel Karten und Seile. „Ob die Vorbereitung durch den Klassenlehrer in einem Zeitraum von acht Wochen mit je einer Doppelstunde oder an zwei intensiven Vorbereitungstagen erfolgt, ist den Lehrern dabei freigestellt“, erklärt Moritz Seibert, der Intendant des Jungen Theaters Bonn. Wenn die Schüler ihre ersten Erfahrungen mit dem Internet in der Klasse besprochen und erste theaterpädagogische Übungen und Spiele ausprobiert haben, kommt im nächsten Schritt eine Theaterpädagogin oder ein Theaterpädagoge des Jungen Theaters Bonn in die Klasse. Er oder sie hilft den Kindern im Rahmen eines theaterpädagogischen Workshops dabei, ihre bisherigen Erlebnisse mit Smartphones und Social-Media-Plattformen in Theaterszenen umzuwandeln und die Vorführung dieser Szenen vor einem Publikum vorzubereiten.

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