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Taschen- und Trickdiebstahl

Organisierter Taschen- und Trickdiebstahl geschieht besonders häufig in Bussen und Bahnen, in Kaufhäusern und Supermärkten sowie am Rande von Großveranstaltungen. Wir geben Ihnen Tipps, wie Sie sich schützen können.

Wie Sie sich schützen können


Tragen Sie Ihre Handtasche am besten vor dem Körper.

© Sven Weber, fotolia

 

Organisierter Taschen- und Trickdiebstahl geschieht besonders häufig in Bussen und Bahnen, in Kaufhäusern und Supermärkten sowie am Rande von Großveranstaltungen. Wir geben Ihnen Tipps, wie Sie sich schützen können.

 

Die oft jugendlichen Täter arbeiten meist in Gruppen: Ihr Arbeitsgebiet ist auf offener Straße, oft im Gedränge. Man wird blitzschnell zum Opfer: Ein Täter lenkt Sie ab, indem er Sie scheinbar unabsichtlich anrempelt, Sie nach der Uhrzeit oder dem Weg fragt. Während Sie abgelenkt sind, kümmert sich ein anderer um die Beute. Das ist in aller Regel die Geldbörse aus Ihrer Handtasche oder Ihrer Kleidung. Es werden übrigens zwanzig Mal mehr Portemonnaies gestohlen als Handtaschen entrissen. Das Diebesgut wechselt dann blitzschnell den Besitzer – es wird an eine dritte Person, die nicht direkt am Tatgeschehen beteiligt ist, weitergegeben. Wenn durch einen Trickdiebstahl neben dem Bargeld auch Ihre Ausweise, Kredit-, EC- und Kundenkarten verloren haben, müssen Sie alle Karten umgehend sperren lassen. 

Hier die wichtigsten Sperr-Nummern:

Zentraler Sperr-Notruf:116 116

Maestro-EC-Karten: 01805 021 021 

Mastercard 0800 81 91 040

Visa 0800 811 84 40 

American Express: 069 97 97 10 00

Was kann ich tun?

Acht Tipps von der Internetseite Taschendiebstahl.com 

  • Gewähren Sie keine Einblicke in ihre Brieftasche, z. B. beim Bezahlen an einer Kasse.
  • Nehmen Sie nur so viel Bargeld mit, wie Sie benötigen. Bewahren Sie niemals EC-Karte und persönliche Pin-Nummer zusammen auf.
  • Führen Sie Geld, Papiere, Kreditkarten und andere Wertsachen dicht am Körper. Benutzen Sie dazu verschlossene Innentaschen. Geldbörsen oder Wertsachen wie Mobilfunktelefone gehören nicht in Außentaschen.
  • Tragen Sie Hand- und Umhängetaschen verschlossen vor dem Körper oder klemmen Sie sich diese unter den Arm. 
  • Lassen Sie ihr Gepäck und sonstige Wertgegenstände nie unbeaufsichtigt, und legen Sie Handtaschen oder Jacken mit Geldbörsen achtsam beiseite. 
  • Seien Sie misstrauisch, wenn Sie angerempelt  werden und Ihre Kleidung scheinbar unbeabsichtigt beschmutzt wird.
  • Lassen Sie ihre Handtasche bei einem Einkauf nicht im Warenkorb liegen. Die Handtasche möglichst körpernah tragen.
  • Hängen Sie Hand- oder Umhängetaschen in einem Restaurant nicht an Stuhllehnen. Achten Sie bei der Anprobe von Bekleidungsgegenständen auf Ihre Sachen und legen Sie diese nie achtlos ab.

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JA, denn Kameras erhöhen das Sicherheitsgefühl von Anliegern und Passanten und verunsichern zugleich Straftäter. Kleine Straftaten werden verhindert, große schneller aufgeklärt.
Ich bin für Videoüberwachung, jedoch eingeschränkt auf die Bereiche, wo sie Sinn macht, z.B. in Bahnhöfen oder Geschäften, wo allein die Drohung mit der Kamera Straftäter abschreckt. Videoüberwachung ja, wenn sie begrenzt ist, aber nicht flächendeckend!
NEIN, dadurch wäre das Recht des Passanten auf das eigene Bild, auf Anonymität und Privatsphäre in Gefahr. Flächendeckende Aufzeichnungen führen zu einem Überwachungsstaat.