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< Betrügerisches Time-Sharing – so schützen Sie sich

Tipps für einen sicheren Urlaub

Natürlich sollen Sie Ihren Urlaub genießen und keinesfalls hinter jeder Person einen Dieb oder Betrüger vermuten. Die meisten Menschen sind Touristen gegenüber freundlich, hilfsbereit und zuvorkommend. Dennoch sollten Sie sich ein gesundes Misstrauen bewahren und einige grundsätzliche Sicherheitsregeln beachten. Auch sollten Sie bedenken, dass sich betrügerische Vorgehensweisen ändern können – der Fantasie und dem Einfallsreichtum von Kriminellen sind keine Grenzen gesetzt.

Vorsicht vor Betrügern und Dieben

Mit sicherem Gefühl in den Urlaub

© CC-Verlag

 

Natürlich sollen Sie Ihren Urlaub genießen und keinesfalls hinter jeder Person einen Dieb oder Betrüger vermuten. Die meisten Menschen sind Touristen gegenüber freundlich, hilfsbereit und zuvorkommend. Dennoch sollten Sie sich ein gesundes Misstrauen bewahren und einige grundsätzliche Sicherheitsregeln beachten. Auch sollten Sie bedenken, dass sich betrügerische Vorgehensweisen ändern können – der Fantasie und dem Einfallsreichtum von Kriminellen sind keine Grenzen gesetzt.

  • Überlegen Sie vor Reiseantritt, welche Wertsachen Sie im Urlaub wirklich benötigen und verzichten Sie gegebenenfalls lieber darauf, teuren Schmuck mitzunehmen.
  • Tragen Sie im Urlaub möglichst wenige Wertsachen bei sich und deponieren Sie Ihre Wertgegenstände immer im Hotelsafe.
  • Lassen Sie Ihre Wertsachen auch am Pool oder am Strand nicht unbeaufsichtigt.
  • Achten Sie auf Ihren Zimmerschlüssel und lassen Sie diesen niemals unbeaufsichtigt herumliegen.
  • Zeigen Sie nie offen, wie viel Geld Sie bei sich haben.
  • Lassen Sie Ihre Geldbörse oder Wertgegenstände wie Kameras, Handys oder Navigationsgeräte niemals in Auto oder Campingwagen liegen – auch nicht versteckt unter Sitzen oder im Kofferraum. Öffnen Sie außerdem das Handschuhfach, damit potenzielle Diebe sehen, dass auch dort nichts zu holen ist. Schließen Sie das Fahrzeug beim Verlassen grundsätzlich ab und schließen Sie alle Fenster – auch wenn Sie nur kurz aussteigen.
  • Seien Sie misstrauisch, wenn Sie auf einen Schaden an Ihrem Wagen aufmerksam gemacht, selbst um Pannenhilfe gebeten oder aus einem sonstigen Grund dazu veranlasst werden, aus Ihrem Wagen auszusteigen. Verschließen Sie diesen nach dem Aussteigen!
  • Lassen Sie sich nicht von Hütchen- oder anderen Glücksspielen locken – Sie können nur verlieren!

Auswärtiges Amt

Aktuelle (Sicherheits-)Informationen zu Ihrem jeweiligen Urlaubsland finden Sie auf den Webseiten des Auswärtigen Amtes.

Die Kontaktdaten aller deutschen Auslandsvertretungen finden Sie unter http://www.diplo.de/adressen

  • Achten Sie in dichtem Gedränge besonders auf Ihre Wertsachen. Bargeld und Bankkarten sollten stets am Körper getragen werden – am besten in einem verdeckten Brustbeutel oder in einer Innentasche der Kleidung. 
  • Tragen Sie Handtaschen stets auf der Straßen abgewandten Seite. Diebe versuchen häufig von Mofas oder Fahrrädern aus, Taschen zu entreißen. Bevor Sie sich verletzen: Lassen Sie die Tasche lieber los! 
  • Seien Sie aufmerksam – werden Sie angerempelt oder in ein Gespräch verwickelt, kann dies ein Ablenkungsmanöver für einen Taschendiebstahl sein. 
  • Bezahlen Sie im Geschäft mit Bank- oder Kreditkarte, behalten Sie die Karte stets im Auge und geben Sie die PIN immer verdeckt ein. 
  • Tauschen Sie Geld möglichst immer nur in Geldinstituten und keinesfalls auf der Straße. 
  • Mieten Sie Fahrzeuge wie Mofas, Autos oder Jet-Skis, achten Sie darauf, dass diese in einem technisch guten Zustand sind. Klären Sie mit dem Verleih unbedingt vorab, ob die Fahrzeuge versichert sind! 
  • Seien Sie vorsichtig, wenn Sie von Fremden eingeladen werden. 
  • Werden Sie von (Lands-)Leuten gebeten, ihnen mit Bargeld aus einer vermeintlichen Notsituation zu helfen, verweisen Sie stets an die Deutsche Botschaft oder ein deutsches Konsulat. Diese bieten in echten Notfällen Unterstützung. 
  • Lassen Sie Ihr Gepäck nicht aus den Augen und transportieren Sie keine Gegenstände von Dritten – Sie könnten als Drogenkurier missbraucht werden. 

Sperren von Bankkarten

24-Stunden-Sperr-Notruf für die meisten EC- und Bankkundenkarten sowie viele Kreditkarten: 116 116 oder zusätzlich aus dem Ausland 0049 3040 5040 50. Mehr Infos zum Sperr-Notruf gibt es unter: http://www.sperr-notruf.de 

  • Möchten Sie mit einem Taxi fahren, achten Sie darauf, dass das Taxameter eingeschaltet ist und erkundigen Sie sich vorab nach dem ungefähren Preis für die Fahrt. 
  • Bekommen Sie im Ausland Probleme mit der Polizei, wenden Sie sich umgehend an die nächste Deutsche Botschaft! 
  • Sollten Sie doch einmal Opfer eines Raubes werden, provozieren Sie die Täter nicht und geben Sie die geforderten Wertgegenstände heraus. 
  • Werden Sie Opfer eines Diebstahls, lassen Sie Bank- und Kreditkarten umgehend sperren. Einen Ersatz für gestohlene Ausweispapiere erhalten Sie bei der nächstgelegenen Botschaft.

…und zu Hause?

  • Bitten Sie eine Vertrauensperson darum, Ihr Haus oder Ihre Wohnung während Ihrer Abwesenheit „bewohnt“ aussehen zu lassen. Dazu gehört beispielsweise, den Briefkasten zu leeren, die Rollläden zu öffnen und zu schließen und eventuell in unregelmäßigen Abständen Licht, Fernseher oder Radio einzuschalten. Verlassen wirkende Wohnungen und Häuser locken Einbrecher an! 
  • Schließen Sie vor Ihrer Abreise alle Fenster – ein gekipptes Fenster ist für Einbrecher ein offenes Fenster. Schließen Sie alle Türen möglichst zweimal ab. Denken Sie auch an Balkon- und Terrassentüren sowie an Gartentore oder außen liegende Kellertüren. 
  •  Sperren Sie Gartenmöbel, Leitern oder andere Gegenstände, die Einbrechern als Einstiegshilfe dienen können, weg und schalten Sie außen liegende Steckdosen ab.

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Sind Sie für eine Videoüberwachung auf allen öffentlichen Plätzen und Bahnhöfen?
JA, denn Kameras erhöhen das Sicherheitsgefühl von Anliegern und Passanten und verunsichern zugleich Straftäter. Kleine Straftaten werden verhindert, große schneller aufgeklärt.
Ich bin für Videoüberwachung, jedoch eingeschränkt auf die Bereiche, wo sie Sinn macht, z.B. in Bahnhöfen oder Geschäften, wo allein die Drohung mit der Kamera Straftäter abschreckt. Videoüberwachung ja, wenn sie begrenzt ist, aber nicht flächendeckend!
NEIN, dadurch wäre das Recht des Passanten auf das eigene Bild, auf Anonymität und Privatsphäre in Gefahr. Flächendeckende Aufzeichnungen führen zu einem Überwachungsstaat.