< Von der Unfallaufnahme bis zur Versicherungsmeldung

Sicher auf der Straße

Senioren sind auf der Straße besonderen Herausforderungen ausgesetzt. Die Dichte des Verkehrs im öffentlichen Raum steigt, die Reaktionsfähigkeit des Menschen jedoch sinkt im Lauf der Jahre. Das betrifft sowohl Autofahrer als auch Radfahrer und Fußgänger. Wo Sie im Straßenverkehr besonders aufmerksam sein sollten, erfahren Sie hier.

Worauf Sie achten sollten

Sicher auf der Straße – auch mit dem Rollator!

© yamix, fotolia

 

Senioren sind auf der Straße besonderen Herausforderungen ausgesetzt. Die Dichte des Verkehrs im öffentlichen Raum steigt, die Reaktionsfähigkeit des Menschen jedoch sinkt im Lauf der Jahre. Das betrifft sowohl Autofahrer als auch Radfahrer und Fußgänger. Wo Sie im Straßenverkehr besonders aufmerksam sein sollten, erfahren Sie hier. 

 

Gehbehinderte Menschen, die einen Stock oder einen Rollator nutzen oder gar auf den Rollstuhl angewiesen sind, müssen besonders achtsam sein.

Denn man kann mit dem Rollstuhl oder dem Rollator in Straßenbahnschienen hängen bleiben. Oder man verursacht ungewollt einen Unfall, weil man sich als Fußgänger oder Radfahrer überschätzt und nicht so schnell ausweichen kann wie ein junger Mensch. 

Besonders schwere Folgen kann es haben, wenn sich Seniorinnen und Senioren beim Autofahren überschätzen und – beispielsweise durch die Verwechslung von Gas- und Bremspedal – Unfälle mit schweren Folgen für sich und andere verursachen. Autofahrer sollten sich im hohen Alter auf bekannte Strecken beschränken, die bei Tageslicht zurückgelegt werden können. Jede/r sollte sich zudem selbstkritisch fragen, wann es Zeit ist, den Führerschein freiwillig abzugeben.

Was kann ich tun?

Sieben Tipps vom Deutschen Verkehrssicherheitsrat (DVR):

  • Seien Sie ehrlich zu sich selbst und verschließen Sie sich nicht vor anderen, wenn diese Sie auf Fehler und Schwächen aufmerksam machen.
  • Behalten Sie Ihre Gesundheit im Blick: Lassen Sie ihre Seh- und Hörfähigkeit regelmäßig überprüfen.
  • Planen Sie Ihre Wege! Warten Sie nach einem winterlichen Frosteinbruch, bis die Gehwege gestreut sind.
  • Wählen Sie das geeignete Verkehrsmittel. Busse und Bahnen sind oft Alternativen zum eigenen Auto.
  • Vermeiden Sie Ablenkungen und Überlastungen. Konzentrieren Sie sich auf den Straßenverkehr. Machen Sie Pausen.
  • Nehmen Sie sich Zeit. Lieber zu spät ankommen als auf dem Weg verunglücken.
  • Lassen Sie sich helfen. Niemand sollte zu stolz sein, um andere um Hilfe zu bitten.

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Abstimmung

Sind Sie für eine Videoüberwachung auf allen öffentlichen Plätzen und Bahnhöfen?
JA, denn Kameras erhöhen das Sicherheitsgefühl von Anliegern und Passanten und verunsichern zugleich Straftäter. Kleine Straftaten werden verhindert, große schneller aufgeklärt.
Ich bin für Videoüberwachung, jedoch eingeschränkt auf die Bereiche, wo sie Sinn macht, z.B. in Bahnhöfen oder Geschäften, wo allein die Drohung mit der Kamera Straftäter abschreckt. Videoüberwachung ja, wenn sie begrenzt ist, aber nicht flächendeckend!
NEIN, dadurch wäre das Recht des Passanten auf das eigene Bild, auf Anonymität und Privatsphäre in Gefahr. Flächendeckende Aufzeichnungen führen zu einem Überwachungsstaat.