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Gewalttätige Fußballfans

Bei Fußballspielen sind sie in ganz Deutschland unterwegs: die Fans zu den Spielen und die Polizeibeamten zur Sicherung der Fans, Züge, Städte und Stadien. Bei der An- und Abreise kann es schnell zu Provokationen und gewalttätigen Auseinandersetzungen kommen. Einige Problemfans haben es genau darauf abgesehen, sagt Polizeioberrat Sven Srol.

Randale in Städten, Bahnen und Stadien

Krawalle bei Fußballspielen erfordern ein hartes Durchgreifen

© Jacek Kozyra, fotolia

 

Bei Fußballspielen sind sie in ganz Deutschland unterwegs: die Fans zu den Spielen und die Polizeibeamten zur Sicherung der Fans, Züge, Städte und Stadien. Bei der An- und Abreise kann es schnell zu Provokationen und gewalttätigen Auseinandersetzungen kommen. Einige Problemfans haben es genau darauf abgesehen, sagt Polizeioberrat Sven Srol.

Hooligans, Ultras, „0231 Riot“

Sven Srol, Einsatzleiter der Bundespolizei Dortmund

© Bundespolizeiinspektion Dortmund

Krawalle unter rivalisierenden Fußballfans sind keine Seltenheit. Damit es erst gar nicht zu Auseinandersetzungen zwischen Fans kommt, setzt die Bundespolizeiinspektion Dortmund jedes Wochenende viel Personal ein. Gerade dann, wenn Fans verschiedener Vereine auf ihrer Reise zu unterschiedlichen Spielen aufeinandertreffen, wird es brenzlig. „Gewaltbereite Fans gibt es in der Szene schon lange. Wir beobachten aber, dass die Qualität der Gewalt zunimmt und teilweise eine Radikalisierung stattgefunden hat“, berichtet Polizeioberrat Sven Srol. Er ist Einsatzleiter der Bundespolizei Dortmund und beobachtet Problemfans wie Hooligans, Ultras und zuletzt auch die bereits wieder aufgelöste Dortmunder Gruppierung „0231 Riot“. „Bei den Riots konzentrierten sich viele ambitionierte Kampfsportler, bei denen das Motiv der Gewalt eindeutig im Vordergrund stand.“ Die Gruppe bedrohte andere BVB-Fans und wollte das Gewaltmonopol in der Dortmunder Fanszene an sich reißen. Beim Pokalfinale 2016 fielen die Mitglieder mit antisemitischen Liedern auf, die sie bei ihrer Anreise im Zug nach Berlin anstimmten. Mittlerweile hat sich die Gruppierung aufgelöst, um einem drohenden Verbotsverfahren zuvorzukommen.

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Ich bin für Videoüberwachung, jedoch eingeschränkt auf die Bereiche, wo sie Sinn macht, z.B. in Bahnhöfen oder Geschäften, wo allein die Drohung mit der Kamera Straftäter abschreckt. Videoüberwachung ja, wenn sie begrenzt ist, aber nicht flächendeckend!
NEIN, dadurch wäre das Recht des Passanten auf das eigene Bild, auf Anonymität und Privatsphäre in Gefahr. Flächendeckende Aufzeichnungen führen zu einem Überwachungsstaat.